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GESA-Expertenforum 2007

 „Experimentelle Strukturanalyse für die Zustandsüberwachung“
 
 
 
Mehr Sicherheit und Wirtschaftlichkeit sind die treibenden Faktoren, zunehmende Leistungsfähigkeit von Sensorik und Messtechnik sowie marktreife innovative Sensortechnologien die unterstützenden Faktoren für die wachsende Bedeutung der messtechnischen Überwachung von technischen Konstruktionen und Anlagen sowie Maschinen und Fahrzeugen. Zustands­überwachung, „condition monitoring“ oder auch „structrual health monitoring“ sind die durch unterschiedliche Einsatzgebiete geprägten Begriffe für dieses Aufgabengebiet, das sich an der Nahtstelle zwischen Messtechnik, experimenteller Strukturanalyse und zerstörungsfreier Prüfung befindet.
 
Das GESA-Expertenforum 2007 greift diesen Trend auf und möchte über aktuelle praktische Erfahrungen und neue Technologien (insbesondere im Bereich der Sensorik sowie der Messdatenerfassungs- und Analysesysteme) in diesem Aufgabengebiet informieren und ein Forum für Diskussion und Erfahrungsaustausch bieten. Im Fokus stehen problemorientierte Themengebiete, die vom Bauwesen über Energie- und Anlagentechnik bis hin zur Maschinen- und Fahrzeugtechnik reichen. Führende Experten werden aus Hersteller-, Dienstleister- und Anwendersicht über ihre Erfahrungen sowie den sicherheitstechnischen und wirtschaftlichen Nutzen berichten.
 
Beispielsweise findet man im Bauwesen derartige Systeme zunehmend bei Bauwerken der Verkehrsinfrastruktur. Steigende Komplexität der Tragsysteme, Überwachung des Verhaltens neuartiger Konstruktionswerkstoffe bei Betriebsbeanspruchung, frühzeitiges Erkennen von Strukturschäden, Alterungs- und Ermüdungsprozessen, aber auch die Auswirkung von Nutzungsänderungen und Umwelteinflüssen erfordern mit Blick auf die Sicherheit zunehmend eine Dauerüberwachung. Aktuelle Zustands­informationen führen auch zu mehr Wirtschaftlichkeit. Führt man diese mit anderen Bauwerksdaten zusammen in ein Werterhaltungs-Managementsystem, so lassen sich wirtschaftlich wichtige Entscheidungen wie z.B. Reparaturen oder die Abschätzung der Restnutzungsdauer zeitnah und sachlich fundiert treffen. Diese Überlegungen gelten in analoger Weise auch für den Einsatz von Monitoring-Systemen in der Energie-, Anlagen-, Maschinen- und Fahrzeugtechnik. Der Nutzen der Zustandsüberwachung im Hinblick auf Sicherheit und Wirtschaftlichkeit wird sich wie ein roter Faden durch alle Beiträge des Expertenforums ziehen.
 
 Dir. u. Prof. Dr.-Ing. Werner Daum
 
Vorsitzender der Gesellschaft für experimentelle Strukturanalyse (GESA) in der VDI/VDE-GMA
Bundesanstalt für Materialforschung und –prüfung (BAM), Berlin


Das komplette Programm steht Ihnen hier zum Download zur Verfügung:

GESA-Expertenforum 2007


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